Bernhard Peter
Kyoto, Nijo-jo (3): Ninomaru und Ninomaru Goten


Ninomaru Goten
Der Palast der äußeren umwallten Einheit wird nach dieser Ninomaru Goten genannt, Palast (goten) des zweiten (ni) Kreises (maru). Er besteht aus insgesamt sechs verschiedenen Gebäuden, die in diagonaler Anordnung mit Korridoren aneinander gekettet sind. Alle Gebäude für sich und die Gesamtheit sind als Nationalschatz klassifiziert. Vom ersten bis zum letzten Gebäude nehmen der offizielle Charakter ab und der private zu, und das wird auch baulich deutlich gemacht, indem jedes weitere Gebäude immer ein bißchen höher liegt als das vorhergehende. Die Bauzeit aller Gebäude ist 1602-1603 mit Verbesserungen 1625-1626., also spät Momoyama-zeitlich bis früh-Edo-zeitlich.

Der Stil der Gebäude wird Bukefu-shoin-zukuri genannt, ein Shoin-Stil speziell der städtischen Samurai-Residenzen (Buke = Schwertadel). Die charakteristischen Merkmale des Shoin-Stils, Chigaidana (gestaffelte Regale) und Tokonoma (Schmucknische) lassen sich in insgesamt vier Räumen finden, den jeweils höchstrangigen in jedem größeren Komplex. Ein weiteres Element ist ein Tsukeshoin, eine baulich fest integrierte, erhöhte Schreibnische. Eine solche läßt sich in drei Gebäuden finden, jeweils auf der Westseite der höchstrangigen Räume, mit Blick auf den Garten. Insgesamt weisen alle Räume des Palastes eine Grundfläche von 3300 m2 auf, verteilt auf 33 Räume, in denen ca. 800 Tatami-Matten liegen (genaugenommen 764 plus 66 im Botan-no-ma, dazu einige Räume ohne Matten, deren Fläche aber in solchen bemessen wird und die früher vermutlich auch mit Matten ausgestattet waren). Die Bezeichnung der Räume ist bis auf wenige Ausnahmen ein stereotypes Durchzählen, beginnend in der Nordwestecke, dann entgegen dem Uhrzeigersinn. Der wichtigste Raum, also der Raum Nr. 1 (Ichi-no-ma), liegt in drei der fünf Gebäude im Nordwesteck. Nur in einem einzigen liegt er im Nordosteck, das liegt aber daran, daß hier kaiserliche Gesandte empfangen wurden, und somit eine "Wichtigkeit von außen" hofiert wurde.

Die Ausstattung der Räume mit Arbeiten der Kano-Schule ist exquisit, auch wenn heute weitgehend qualitativ hochwertige Repliken in den Räumen angebracht sind. Insgesamt befinden sich im Inneren des Palastes über 3600 Wandmalereien; davon sind 1016 als wichtige Kulturgüter klassifiziert. Die meisten Gemälde, vor allem die in den vorderen Raumkomplexen, sind im Stil Shoheki-ga. Das Bildprogramm reicht von typischen Macht- und Autoritätssymbolen wie Tiger und Leoparden oder Kiefer mit Falke bis zu Kirschblüten und jahreszeitlichen Blumen. Die meisten dieser Malereien stammen aus der Kanei-Zeit (1624-1644) und wurden von Kano Tanyu angefertigt, ein junger Malermeister, der die besondere Förderung durch die Tokugawa-Shogune genoß. Diese Gemälde wurden aus Anlaß des offiziellen Kaiserbesuchs 1626 im Rahmen der Umgestaltung des Palastes angefertigt. Der Besucher geht von Südosten nach Nordwesten auf der Südseite der Räume entlang und kehrt auf der Nordseite zurück, so daß nacheinander und in umgekehrter Reihenfolge die verschiedenen Kompartimente der Gebäude an einem vorüberziehen. Deshalb ergibt sich auf dem Rundgang eine andere Reihenfolge als die hier nach logischen Gesichtspunkten zusammengestellte.

Heute sind fast alle Gebäude mit Ausnahme des Kuruma-yose mit Ziegeln gedeckt. Ursprünglich gab es jedoch eine andere Dachbedeckung, nämlich mit Kokerabuki, das sind dünne Zypressenholzschindeln, typischerweise 0,3 bis 0,5 cm dick, 9 bis 15cm tief und 30 cm breit. Statt Zypresse kann aus Zedernholz oder Kakipflaumenbaumholz genommen werden. Befestigt werden die überlappend angebrachten Schindeln mit Bambusnägeln.


Kuruma-yose
Das allererste Gebäude, durch das man den Palast betritt, nennt sich Kuruma-yose, Kuruma = Wagen, yose = Vorfahrt, alternativ auch Mi-kuruma-yose. Diese Eingangshalle, die breit genug war, daß Ochsenkarren hineinpaßten, mißt 5 x 3 Ken. Das als Palasteingang dienende Gebäude ist wie ein besonders prächtiger Genkan gestaltet, mit ebenerdigem Vorraum, in dem Stufen nach oben führen in den Eingangsbereich. Hier läßt der heutige Besucher seine Schuhe, ehe er die Füße auf das Holzparkett setzt. Der Raum besitzt ein Irimoya-Dach, dessen Fußstück noch einmal mit einem Karahafu nach oben geschwungen ist. Das Dach ist mit Zypressenrinde (Hinoki) gedeckt. In den Wandflächen unterhalb dieses Vordaches sind besonders prächtige Schnitzereien eingesetzt. Dieser Fries geschnitzter Paneele über der Tür wird Ranma-chokoku genannt. wer genau hinschaut und sich im Eingangsbereich noch einmal umwendet, erkennt, daß Vorder- und Rückseite unterschiedlich gestaltet sind. Die Außenseite zeigt unten Wiese, oben Wolken, dazwischen fünf Vögel, Luan aus der chinesischen Mythologie, Päonien und Kiefern.


Tosamurai
Hinter dem Eingangsgebäude gelangt man in die erste Halle, genannt Tosamurai, Halle für die Wachen und Gefolgsleute. Hier warteten die Gefolgsleute und Daimyos (Feudalherren), bevor sie zum Shogun vorgelassen wurden. Das einstöckige Gebäude mißt 8 x 8 Ken und besitzt ein Dach im Irimoya-Stil. Es ist im Hongawarabuki-Stil mit Ziegeln gedeckt. Von der Grundfläche (1046 m2) her ist das die größte aller fünf Hallen. Das Gebäude ist unterteilt in folgende Räume:

Ni-no-ma und San-no-ma tragen auch zusammen den alternativen Namen Tozamurai-no-ma (Warteraum für die Samurai). Die drei Zimmer Tosamurai ichi-no-ma, Ni-no-ma und San-no-ma werden auch Tora-no-ma (Tiger-Raum) genannt, weil die Wandmalereien Tiger und Leoparden zeigen, typische Herrschaftssymbole, die den Autoritätsanspruch des Shoguns symbolisierten. Sie werden in einem Bambuswald am Ufer eines Sees oder Flusses dargestellt. Ein Tiger trinkt gerade, während sich von links ein Leopard nähert. Die Darstellungen sind keineswegs naturalistisch, weil Tiger und Leoparden nicht in Japan vorkommen und auch nicht in der Edo-Zeit vorkamen. Der Künstler hatte nur eine vage Vorstellung von ihrem Aussehen nach zeitgenössischen Beschreibungen. Dennoch sind es beeindruckende Darstellungen der fremden Tiere geworden. Nach dem damaligen Verständnis repräsentierten die Tiger das männliche Prinzip und die Leoparden das weibliche Prinzip. Von der Ausstattung her sollte dieser Bereich vor allem die Besucher beeindrucken.

Interessant ist die Aufteilung des zweiteiligen Chokushi-no-ma, wo der Shogun mit kaiserlichen Gesandten zusammentraf: Letztere saßen auf dem höheren Teil (Jodan-no-ma, 21 Matten groß), während der Shogun aus Respekt vor dem Kaiserhaus hier die tiefere Fläche (35 Tatami-Matten groß) zum Sitzen benutzte, obwohl er selbst der eigentliche Machthaber im Staate war. Die Wandmalereien in diesem Chokushi-no-ma stellen eine Frühsommer-Szene dar mit grün beblättertem Ahorn (Ao-momiji) vor dem Hintergrund eines Sees. Sogar die Rückseiten der Schiebetüren sind bemalt, obwohl dafür keine Notwendigkeit bestand. Die metallenen Beschläge an den horizontalen Balken werden Chirashikanagu genannt. Der Raum ist an der Ostwand mit Tokonoma und Chigaidana ausgestattet. An der Südwand befinden sich die Türen (Chodaigamae) zum Raum der Wachen. Ein Tsukeshoin fehlt hingegen. Die Kassettendecke ist besonders prächtig gestaltet. Weiterhin werden Vögel, Blumen und japanische Zypressen abgebildet, letztere im tieferliegenden Teil. Die riesigen Zypressen werden von goldenen Wolken umgeben (Genji-gamo), die Tiefenwirkung erzeugen.

Im Yanagi-no-ma stellen die Wandgemälde Weidenbäume vor goldenem Grund dar. Im Wakamatsu-no-ma sind junge Kiefern und Kirschbäume auf den Schiebewänden dargestellt. Insgesamt ist die Gruppe von Räumen floral gestaltet: Ahorn, Weiden, Hibiskus und junge Kiefern sind die eng benachbarten Motivprogramme der kleineren Räume. Im fünften Raum beeindruckt die Decke: Dunkle Weinreben vor goldenem Hintergrund zieren die Kassettenfelder, und auf den Kreuzungsstellen der Kassettenrahmungen ist das Tokugawa-Wappen zu sehen mit den drei Aoi-Blättern im Kreis.


Shikidai
Das nächste Gebäude wird Shikidai genannt. Es diente als Empfangshalle. Hier traf der Shogun bei seinen Besuchen die Mitglieder seines Rates, hier lieferten Gefolgsleute und Daimyos ihre mitgebrachten Gastgeschenke für den Shogun ab. Das war der Ort relativ großer Öffentlichkeit, im Gegensatz zu den Audienzräumen. Entsprechend tauschte man hier Grüße, Botschaften, Geschenke und Höflichkeiten aus und meldete Geschäfte an; die wirklich wichtigen Dinge besprach man in den weiter hinten liegenden Gebäuden. Das Gebäude mißt aufgrund der angesetzten Verbindungskorridore vorne 3, hinten 5 Ken, rechts 4 und links 6 Ken. Das einstöckige Gebäude ist im Hongawarabuki-Stil mit Ziegeln gedeckt. Es enthält zwei langgestreckte Räume:

Die Malereien auf den Schiebewänden sollen von Kano Tanyu gemalt worden sein. Die allgegenwärtigen Kiefern (Matsu) im Shikidai-no-ma sind ein Symbol für langewährenden Wohlstand, unter der glückhaften Regierung des Shoguns natürlich. Im großen südlichen Raum greifen die Kiefern über den Horizontalbalken auf die oberen Felder über. Sie bereiten thematisch die noch opulenteren Kiefern im nächsten Gebäude vor. Im 1. Raum des Roju-no-ma zeigen die Malereien Gänse im Frühling und Sommer und im 2. Raum im Herbst. Im 3. Raum sind Reiher und Weiden in einer verschneiten Winterlandschaft zu sehen, in dem einen Feld drei Reiher auf dem gebogenen Weidenstamm sitzend, einer im Anflug, im Feld rechts daneben zwei weitere Reiher auf einem entgegengesetzt gebogenen Weidenstamm. Das nächste Bild auf den Schiebetüren zeigt wiederum einen sitzenden und einen fliegenden Reiher. Die Dekoration wirkt in den nördlichen Räumen weniger prunkvoll, weil die Wandabschnitte über den Schiebetüren und den Horizontalbalken einfach weiß sind. Das wirkt dezenter und läßt die Malereien besser wirken.


O-hiroma
Das vierte Gebäude wird O-hiroma genannt, großer Empfangsraum. Das ist die große Halle mit den offiziellen Audienzzimmern, wo der Shogun seine Gäste zu Gesprächen empfing, sich mit Feudalherren und dem Hofadel des Kaiserhofes zusammensetzte. Damit ist dieses Gebäude der eigentliche Hauptteil des Palastes. Der Name O-hiroma setzt sich zusammen aus dem ehrfürchtigen Honorativ "O", hiro und ma = Raum, heißt also "große Halle". Das Gebäude mißt aufgrund der angesetzten Verbindungskorridore vorne 7, hinten 5 Ken, rechts 8 und links 7 Ken. Das Irimoya-Dach des einstöckigen Gebäudes ist im Hongawarabuki-Stil mit Ziegeln gedeckt. Der O-hiroma enthält innerhalb der umlaufenden Engawa (Veranda) folgende Räume:

Die beiden Räume Ichi-no-ma und Ni-no-ma sind die formellsten des ganzen Palastes, weil das die offiziellen Audienzzimmer für die Daimyos des Reichs waren. Um genau zu sein, für die Tozama, die "äußeren" Daimyos, also diejenigen die erst nach dem Sieg von Sekigahara zu Vasallen geworden waren und deshalb nicht ganz so eng zum Haus Tokugawa standen wie die "inneren" Daimyos, die ein Gebäude weiter hinten empfangen wurden. Erster und zweiter Raum, Jodan (oberes Niveau) und Gedan (unteres Niveau), werden durch einen Rahmen aus lackiertem Holz und einem ganz schmalen Wandstreifen (Kokabe) unter der Decke voneinander getrennt. Die beiden Räume sind leicht zu einem großen zu vereinigen, wobei der erste Raum einen erhöhten Boden besitzt und der zweite Raum etwas tiefer liegt. Insgesamt entsteht so eine kombinierte Einheit von 92 Tatami-Matten Größe. Erhöht saß der Shogun mit seiner engsten Entourage, tiefer die Vasallen. Diese Situation ist mit lebensgroßen Puppen nachgestellt. Bei Bedarf konnten beide Räume mit Schiebetüren voneinander getrennt werden. Beide Räume besitzen eine reich ornamentierte Kassettendecke. Der erste Raum war der Platz des Shoguns, und während einer Audienz saß er mit dem Rücken nach Norden und dem Gesicht nach Süden, ganz wie es traditionell die Herrscher Japans taten. Die Kassettendecke hat hier noch einmal einen erhöhten, konkaven Mittelteil über dem Platz des Shoguns. Der erste Raum weist typische Elemente des Shoin-Stils (Shoin zukuri) auf, wie an der Nordwand eine Nische (Tokonoma) für Kunstwerke mit einer gemalten Kiefer als Hintergrund, rechts daneben die gestaffelten Regale (Chigai-dana). Rechts im Zimmer befindet sich eine Chodai-gamae, eine ornamentale Tür mit ornamentalen roten Kordelquasten - dahinter liegt der Raum für die Wachen. Links im Zimmer vervollständigt eine Schreibtischnische (Tsukeshoin) auf der Westseite des Raumes die Einbauten im Shoin-Stil. Die ringsum gemalten Kiefern stammen von Kano Tanyu. Im zweiten Raum sind Pfauen neben den Kiefern dargestellt. Vom Bildprogramm her sollten diese Räume die Macht und Autorität des Shoguns untermauern.

Der Raum Ni-no-ma diente als Zuschauerraum, als man anläßlich des offiziellen Besuches von Kaiser Go-Mizunoo im südlich gelegenen Garten eine Noh-Bühne aufgebaut hatte. Später wurde sie abgerissen. In diesem Gebäude (Ichi-no-ma plus Ni-no-ma) hatte Tokugawa Yoshinobu am 15.10.1867 seine Gefolgsleute versammelt, um die Wiederherstellung der kaiserlichen Macht anzukündigen.

Im Yon-no-ma, mit 52,5 Matten der größte Raum dieses Gebäudes, wurden die Waffen gelagert, wenn der Shogun in die Hauptstadt kam. Deshalb wird er auch Yari-no-ma genannt, Speer-Raum, oder wegen seiner Dekoration auch Taka-no-ma, Falken-Raum. Auf den Schiebetüren des 4. Raumes ist nämlich ein Falke (Taka) auf einer alten Kiefer (Matsu) gemalt, Kano Tanyu zugeschrieben. Das Thema Kiefer und Falke heißt Matsu-taka-zu und wird hier als Macht- und Autoritätssymbol verwendet. Es ist das berühmteste Gemälde des ganzen Palastes und ist noch stark der Momoyama-zeitlichen Kunst verhaftet.

Im O-hiroma sind besonders die Ranma hervorhebenswert, die durchbrochenen Schnitzereien in den fixen oberen Teilen der Trennwände oberhalb der Schiebetüren. Diese farbig gefaßten Schnitzereien sind von erlesener Qualität und auf beiden Seiten des verwendeten Zypressenbalkens unterschiedlich. Als Künstler gilt Hidari Jingoro. Besonders schöne Beispiele mit je zwei Phönixen (Vogel Hoo) sind im zweiten Raum auf der rechten Seite zu sehen. Weitere besonders schöne Exemplare sind in der Trennwand zwischen drittem und viertem Raum angebracht, mit Kiefern und Päonien als Motiv auf der Seite des vierten Raumes und auf der Gegenseite mit Pfauen auf der Seite des dritten Raumes. Die durchbrochen gearbeiteten Ranma sind so dick, daß zwei völlig unterschiedliche Motive auf beiden Seiten möglich sind. Eine besondere Schmuckform in den Räumen des O-hiroma sind die Nageshi, die dekorativen Metallbeschläge auf den horizontalen Balken rechts und links der Kreuzungsstellen mit vertikalen Balken. Das Material ist vergoldetes Kupfer, die Form zeichnet Blumensträuße nach. Für Räume der Wachen gibt es auch den Namen Musha-kakushi-no-ma, Raum der Leibwächter. Die großen dekorativen Knotenschnüre an den Schiebetüren sind ein Indiz dafür, daß sich dahinter ein solcher Raum für die Wachen befindet.

Nach hinten ist das Gebäude durch den Sotetsu-no-ma (Raum des japanischen Palmfarns, ohne Tatami-Matten) genannten Korridor mit dem Kuro-shoin verbunden, das längste Zwischenstück im ganzen Komplex. Dieser Raum wurde im letzten Drittel des 19. Jh. stark beschädigt, als die Präfektur Kyoto hier Ämter einrichtete. Anstelle der Palmfarn-Darstellungen ist jetzt einfacher goldener Hintergrund zu sehen. Das Gebäude mißt aufgrund der angesetzten Hallen vorne 1, hinten 3 Ken, rechts 8 und links 9 Ken. Das einstöckige Gebäude ist im Hongawarabuki-Stil mit Ziegeln gedeckt. Der Abschnitt besitzt ebenfalls ein Irimoya-Dach. In diesem etwas längeren Korridor fällt besonders das Quietschen der Dielenbretter beim Darüberlaufen auf. Der Japaner nennt das poetisch Nachtigallen-Parkett (Uguisubari). Verursacht wird das dadurch, daß viele kleine Klemmen sich beim Darüberlaufen gegen die in die tragenden Holzbalken geschlagenen Nägel bewegen. Man kann sich so nicht unbemerkt nähern. Daß es aber ein beabsichtigter wirksamer Schutz und eine Vorsichtsmaßnahme gegen Eindringlinge war, ist eine oft kolportiere Legende, vielmehr war das ein interessanter Nebeneffekt dieser Konstruktionsmethode, also sekundär, nicht ursprüngliche Intention. Die entsprechenden Korridore werden Uguisubari-no-roka genannt.


Kuro-shoin
Der Kuro-shoin (schwarzes Arbeitszimmer) oder Ko-hiroma (kleiner Empfangsraum) ist das fünfte Gebäude. Es diente als etwas intimeres Besprechungszimmer des Shoguns, wo ein ausgesuchterer Personenkreis, die engeren Vertrauten, empfangen wurde. Dazu zählten die Daimyos auf den Lehen, die von der Tokugawa-Familie vergeben wurden, und solche, deren Familien seit jeher treu zu den Tokugawa-Shogunen standen, also solche, die in der Schlacht von Sekigahara auf der richtigen Seite gekämpft hatten, die sogenannten "inneren" Daimyos. Nur vertrauenswürdige Daimyos und verläßliche Lehnsmänner wurden hier empfangen. Im Gegensatz zum O-hiroma, in dem die "äußeren" Daimyos empfangen wurden, nannte man in der Edo-Zeit dieses Gebäude auch Ko-hiro-ma, kleine Halle zum Empfang. Das Gebäude mißt aufgrund der angesetzten Verbindungskorridore vorne 7, hinten 8 Ken, rechts 6 und links 8 Ken. Das einstöckige Gebäude besitzt ein Dach im Irimoya-Stil und ist im Hongawarabuki-Stil mit Ziegeln gedeckt. Das Gebäude besitzt 5 Räume:

Den Namen Kuro-shoin hat das Gebäude von seiner Ausstattung mit schwarzem Lack. Die Räume sind kleiner, aber erlesener dekoriert. Die Malereien auf den Schiebetüren stammen von Kano Naonobu, dem jüngeren Bruder von Kano Tanyu. Von ihm stammen auch die gemalten Türen aus Zedernholz (Nuresagi-no-sugito) am Zugang zu diesem Gebäude, auf denen ein Reiher im Regen auf dem Bord eines Bootes dargestellt wird.

Nach den wunderschönen Kirschblüten-Malereien werden 1. und 2. Raum auch als Jodan-no-ma und Sakura-no-ma bezeichnet, Zimmer mit erhöhtem Boden und Kirschblütenzimmer. Beide sind leicht zu einem großen Raum zu vereinigen, wobei der erste Raum für den Shogun einen erhöhten Boden besitzt und der zweite Raum für die tiefergestellten Personen etwas tiefer liegt. Beide Räume besitzen eine Kassettendecke. Der erste Raum besitzt wie im Shoin-Stil (Shoin zukuri) üblich eine Nische (Tokonoma) für Kunstwerke mit einer gemalten Kiefer als Hintergrund, rechts daneben die gestaffelten Regale (Chigai-dana), beides an der Nordwand. Interessanterweise besitzt dieser erste Raum sogar zwei Chigaidana, das zweite ist gleich anschließend ums Eck 90° versetzt zwischen Nordwand und Chodaigamae eingebaut, als Nische in den Raum der Wachen eindringend. An der Westwand befindet sich eine Schreibtischnische (Tsukeshoin). Die Türen zum Raum der Wachen befinden sich in der Ostwand und sind mit Kirschbäumen und Pfauen an einem Gewässer bemalt. Der Aufbau ist also ganz analog wie im großen Empfangsgebäude, nur mit einer Regaleinheit zusätzlich. Die Dekorationen der Wände zeigen den Wechsel der Jahreszeiten. Die Kiefern hinter dem Platz des Shoguns tragen eine dünne Schneedecke. Neben den das Frühjahr repräsentierenden Kirschblüten sind auch die früher erblühenden rosafarbenen Pflaumenblüten dargestellt; sie stehen für den späten Winter. Die Kirschblüten kommen hier in einer besonderen Form vor, die Yae-sakura genannt wird, achtzählige Kirschblüte. Einige Bäume erheben sich hinter einem Flechtzaun bzw. Lattenzaun, dazu werden einige Pfauen dargestellt.

Der dritte Raum wird auch nach dem Thema der Malereien Hamamatsu-no-ma (Kiefern-am-Strand-Raum) genannt. Im 3. Raum warteten die Daimyos, bis sie zur Audienz im 2. Raum vorgelassen wurden. Die nördliche Wand und die östlichen oberen Wandabschnitte tragen als Gemälde einen Strand mit Kiefern von Mochizuki Guokusen. Die Malereien auf den Schiebetüren hingegen stammen von Kano Naonobu und stellen Reiher und Kiefern dar.

Der vierte Raum heißt nach dem Thema seiner Dekoration auch Kiku-no-ma (Chrysanthemen-Raum). Kano Naonobu malte Chrysanthemenblüten über einem rustikalen Zaun. Auf den oberen Paneelen sind verschiedene Fächer zu sehen. Die Decke hat florale Kreismotive (Hana-maru) auf goldenem Grund.

Der Botan-no-ma ist neuerdings mit Tatami-Matten versehen (früher nur Dielen, so noch in der Zeichnung), hat auch ansonsten Merkmale eines Zimmers, nicht eines Korridors, wie eine Kassettendecke. In Tatami-Matten gemessen hat dieser Raum eine Größe von 66 Matten. Die Malereien sind von Kano Naonobu und stellen Päonien und Pflaumenblüten dar.

Einige kleine Räume werden Chodai-no-ma genannt. Ein Chodai ist eigentlich eine als Bett genutzte Plattform, die ringsum Vorhänge hat. Die Türen zu einem solchen Schlafzimmer wurden Chodai-gamae genannt. Der Name Chodai-no-ma übertrug sich dann auf kleine angrenzende Räume allgemein, die nicht notwendigerweise Schlafräume waren. Die Räume wurden auch einfach nur benutzt, um den Shogun von hier in das Audienzzimmer eintreten zu lassen, um ihm so einen großartigen Auftritt von der Seite geben zu können. In solchen Räumen hielten sich typischerweise Wachen auf, die bei Bedarf schnell durch die Türen in den Hauptraum kommen konnten. Eine Schiebetür mit roten Kordeln ist deshalb immer ein Hinweis auf einen dahinterliegenden Wachraum. Im temporär gebauten Gyoko Goten war ein Chodai-no-ma hingegen noch seiner ursprünglichen Bestimmung entsprechend ein echter Schlafraum für den Kaiser, weil es keinen anderen gab.


Shiro-shoin
Das letzte Gebäude in der Reihe, ganz hinten und mit dem höchsten Boden-Niveau, ist der Shiro-shoin (weißes Arbeitszimmer). Das war der persönliche und private Lebensbereich des Shoguns, seine eigentliche Wohnung mit Wohn- und Schlafzimmer. Deshalb hieß der Bereich in der Edo-Zeit auch Goza-no-ma - also Wohnzimmer. Das Gebäude mißt 6 x 6 Ken. Das einstöckige Gebäude ist im Hongawarabuki-Stil mit Ziegeln gedeckt. Das Gebäude besitzt 5 Räume:

Auch in diesem intimsten Gebäude wird der klassische Aufbau des wichtigsten Raumes (Ichi-no-ma) im Stil Zashiki-kazari beibehalten: Tokonoma und Chigaidana auf der Nordseite, Schreibtischnische (Tsukeshoin) auf der Westseite, Türen zum Raum der Wachen an der Ostseite, erhöhter Boden in Relation zum zweiten Raum, mit dem er leicht durch Herausnahme beweglicher Elemente zu einem großen vereinigt werden kann, in dem der Unterschied durch den Höhenversatz des Bodens sichtbar bleibt.

Den Namen hat das Gebäude von seiner im Gegensatz zum vorherigen Gebäude naturbelassenen Holzausstattung. Die Dekorationen sind anders als in den Empfangsgebäuden, weniger schwer und goldbeladen, sondern mehr oder weniger monochrome Tusche-Landschaften vor beigefarbenem Hintergrund im Stil Suiboku-sansui-ga mit ruhiger Ausstrahlung. Hier im privaten Bereich mußte man auch nicht mit einer Autorität ausstrahlenden Ausstattung der Räume beeindrucken. Die Wände kommen ganz ohne das schwere Gold-Grün der anderen Räume aus. Diese Malerei ist stark chinesisch beeinflußt und hat auch chinesische Landschaften als Motiv. Im Tokonoma des ersten Raumes sehen wir ein Seeufer mit einem Pavillon auf vorgeschobener Landzunge, daneben ein alter, knorriger Baum, im Hintergrund ein schroffer Berg mit Bäumen und Pagode. Die Rückwand des Chigaidana zeigt eine bergige Landschaft mit einsamem Hof; die Schiebetüren der Fächer darüber sind mit roten Blümchen verziert. Die Türen zum Chodai-no-ma sind mit einer Szenerie am See bemalt, mit knorrigen Kiefern auf kleinen Inseln, Booten und einem Pavillon. Im ersten Raum trägt die Kassettendecke ein Muster aus je neun Kreisen pro Kassettenfeld mit saisonalen Wildblumen, ein bunter Gegensatz zu den feinen Wandmalereien. Hier im Schlafzimmer des Hausherrn sollte diese Decke den Blick nach oben verschönern. Auf der Westseite des zweiten Raumes sind durch eine Brücke verbundene Felsinseln dargestellt, Berge über Dunst im Hintergrund, ein Tempel oder Palast mit einem chinesischen Torbau. Diese Gemälde im ersten und zweiten Raum sind inspiriert vom klassischen Thema des Panoramas des Westsees in Zhejiang.

Im 3. Raum sehen wir Personen aus der chinesischen Geschichte und Mythologie. Im 4. Raum sehen wir zwei schlafende Spatzen auf schneebedecktem Bambus vor goldenem Hintergrund; weiterhin hinter einem Reisigzaun eine blühende Kamelie und eine Weide, von der aus sich ein Ast weit nach rechts auf das nächste Schiebetürelement zieht, und auf dem Ast sitzt ein Vogel. Die Kassettendecke trägt florale Motive vor braunem Hintergrund. Die Malereien auf den Schiebetüren sind Arbeiten von Kano Koi und Kano Naganobu. Die feinen Dekorationen, vermutlich nicht die ursprüngliche Ausstattung, sondern Ergebnis einer Änderung noch in der ersten Hälfte des 17. Jh., stehen im Einklang mit der privaten Nutzung der Räume.

An die SO-Ecke ist noch ein Nebenraum angebaut, der durch einen Korridor von dem anderen Zimmer-Block getrennt ist. Es handelt sich um den Tonan-no-ma (Südost-Raum, to = Osten, nan = Süden). Er ist 18 Tatami-Matten groß und besitzt Zedernholztüren, die mit Blumen und Gänsen bemalt sind.


Küchenbauten, Lagerhäuser und andere Bauwerke und Objekte im Ninomaru
Abgesetzt von diesen Palastbauten stehen im Nordosten der Gebäudediagonale die Küchenbauten, Dai-dokoro und Okiyo-dokoro. Im Okiyo-dokoro stand der eigentliche Herd, in dem gekocht wurde, mit kaminartigem Abzug darüber. Im Dai-dokoro wurden die Speisen angerichtet. Beide Küchentrakte sind als wichtige Kulturgüter klassifiziert. Der Dai-dokoro besteht aus den Räumen Miharidai, Gozendokoro, Itama, Gozendokoro-hikae-no-ma, Irori-no-ma, Tori-no-ma und dem Doma im Nordwesten. Nach Süden verbindet ein Korridor (Roka) das Gebäude mit dem Okiyo-dokoro. Letzterer besteht größtenteils aus dem Ryori-no-ma mit dem Irori in der Mitte und dem Ido an der südlichen Schmalseite. Die Küchen haben eine Grundfläche von ca. 700 m2. Früher, in der frühen Edo-Zeit, standen die Küchen nicht so isoliert wie heute, sondern waren eingebunden in viele weitere Bauwerke für das Personal, die den Platz im Westen der beiden Küchen einnahmen.

Im schmalen Westteil des Ninomaru stehen am Rand des inneren Wassergrabens symmetrisch zwei Edo-zeitliche Lagerhäuser, Sei-nan dozo (sei = Westen, nan = Süden, dozo = Lagerhaus) im Südwesten und Sei-hoku dozo (Sei = Westen, hoku = Norden, selbes Kanji wie kita) oder Yonezo (Reisspeicher) im Nordwesten, beide um 1626 erbaut und als wichtiges Kulturgut klassifiziert. Diese Lagerhäuser wurden aus Lehm erbaut, nicht aus Stein. Die Länge beträgt ca. 17 ken = 33 m. Das nördliche Lagerhaus ist innen in zwei Abschnitte unterteilt. Die Böden bestehen aus Holz. Eine Decke gibt es nicht, man blickt hoch in die Dachkonstruktion. Die Lagerhäuser sind die einzigen Gebäude auf dem Gelände von Nijo-jo mit ganz speziellen Fenstern, mit nach außen aufschlagenden Läden und einem Kupfernetz auf einer Eisenkonstruktion innen, um Fraßschädlinge auszusperren und trotzdem lüften zu können. Über den Fenstern sind kleine Vordächer gegen das Eindringen von Feuchtigkeit angebracht. Insgesamt gibt es noch drei solcher Lagerhäuser auf dem Burggelände, aber während der Edo-Zeit waren hier zehn solcher Speicher in Betrieb. Umgekehrt können wir froh sein über diese drei überlebenden Speicher, denn die machen Burg Nijo zur einzigen Burg, die überhaupt noch solche Speichergebäude aus Lehm besitzt. Normalerweise wurde in diesen Lagerhäusern Reis eingelagert, doch in den Burgen dienten einige dieser Gebäude auch als Waffenkammer, wie einige Gemälde aus der Kanei-Ära (1624-1644) illustrieren: Sie zeigen die Benutzung zum Lagern von Schießpulver und Feuerwaffen, aber kein erwiesenermaßen so genutztes Speichergebäude hat überlebt.

Zwischen Karamon und Durchgang zum Garten stehen im Eck der Begrenzungsmauern Bronzeglocken (Tsurigane). Sie wurden früher vom Kyoto Shoshidai benutzt, einem Amt mit polizeilichen Aufgaben und zuständig für die Sicherheit des kaiserlichen Hofes und der wichtigen Daimyos. Dieses Amt hatte früher drei Standorte, das Kamiyashiki an der Nordseite der Burg Nijo, das Horikawa Yashiki und das Shimo Yashiki (auch Senbon Yashiki genannt). Solche Bronzeglocken dienten in diesen Standorten als Alarmsystem bei Bränden, Überfällen oder anderen Notfällen aller Art. Die hier aufgestellten Glocken stammen aus dem Shimo Yashiki und wurden hierher versetzt, nachdem der Standort 1867 aufgegeben wurde.

Nördlich des Hauptzugangs im Osten des Ninomaru steht ein 1608 erbautes Wachgebäude (Ban-sho). Weiter nordwärts geht man zwischen Verwaltung (rechts, Jimusho) und Lehmmauer (Tsujibei) hindurch zu Gastronomie und sanitären Ablagen, dann folgt rechterhand das Museum (Shuzo-ko), links das in Nord-Süd-Richtung langgestreckte Lager. Dahinter liegen die historischen Küchengebäude. Noch weiter im Norden steht ein langgestrecktes Gebäude quer in West-Ost-Richtung, das ist ein Dozo, ein historisches Lagerhaus, das dritte, denn die beiden anderen stehen auf der Westseite des inneren Grabens. Ehe der Weg nach zweimaligem Abknicken zum Nordtor führt, befinden sich rechterhand noch einmal sanitäre Anlagen.


Ninomaru Goten: Photos

rechts Kuruma-yose, links Tosamurai, Blick von Süden

Kuruma-yose, Blick von Süden

rückwärtige Gartenanlagen im Norden. Im Hintergrund die Küchenbauten.

rückwärtige Gartenanlagen im Norden

Ostseite des Ohiroma

Blick auf die Südseite des Shiroshoin

rechts Shiroshoin, links Verbindungskorridor zum Kuroshoin

Südgiebel des Shiroshoin

Kuruma-yose, Gitterwerk mit Schnitzereien über dem linken gemauerten Teilabschnitt der Front

Kuruma-yose, Gitterwerk mit Schnitzereien über dem linken gemauerten Teilabschnitt der Front

Kuruma-yose, Gitterwerk mit Schnitzereien über dem rechten gemauerten Teilabschnitt der Front

Kuruma-yose, Gitterwerk mit Schnitzereien über dem rechten gemauerten Teilabschnitt der Front

Kuruma-yose, eingesperrter Shishi über der mittigen Relieftafel

Kuruma-yose, aus Holz geschnitzte große Relieftafel über dem offenen Mittelteil

Kuruma-yose, Detail der großen geschnitzten Tafel über dem Mittelteil

Kuruma-yose, Detail der großen geschnitzten Tafel über dem Mittelteil

Kuruma-yose, Detail der großen geschnitzten Tafel über dem Mittelteil

Kuruma-yose, Detail der großen geschnitzten Tafel über dem Mittelteil

Kuruma-yose, Detail der großen geschnitzten Tafel über dem Mittelteil

Kuruma-yose, Detail der großen geschnitzten Tafel über dem Mittelteil

Kuruma-yose, Detail der großen geschnitzten Tafel über dem Mittelteil

Kuruma-yose, Detail der großen geschnitzten Tafel über dem Mittelteil

Kuruma-yose, Detail der großen geschnitzten Tafel über dem Mittelteil

links Shikidai, rechts Tosamurai

rechts Shikidai, links Ohiroma

links Shikidai, rechts Tosamurai

links Ohiroma, rechts Ansatz des Shikidai

im Vordergrund Ohiroma, im Hintergrund links Kuroshoin

Kuroshoin, Südseite

Kuroshoin, Südseite, Blick von Südosten

Ohiroma, Westseite, Blick von Nordwesten

Shiroshoin, Blick von Nordwesten


Bronzeglocken: Photos

 

Speichergebäude: Photos

Sei-hoku dozo oder Yonezo (Reisspeicher) im Nordwesten des Honmaru, um 1626 erbaut


Literatur, Links und Quellen
Lokalisierung auf Google Maps:
https://www.google.com/maps/@35.0137637,135.7485974,17z?hl=en und https://www.google.com/maps/@35.0139769,135.7477408,298m/data=!3m1!1e3?hl=en
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Jennifer Mitchelhill, David Green: Castles of the Samurai - Power and Beauty, 112 S., Verlag: Kodansha International 2013, ISBN-10: 1568365128, ISBN-13: 978-1568365121, Abb. 69, 90-94, 129, S. 67, 88, 93
Miura Masayuki, Chris Glenn: Samurai Castles, Bilingual Guide to Japan, Uchida Kazuhiro/Shogakukan, 2017, ISBN 978-4-09-388543-0, S. 70-73
Jennifer Mitchelhill, David Green: Samurai Castles - History / Architecture / Visitors Guides, 128 S., Verlag: Tuttle Pub. 2018, ISBN-10: 4805313870, ISBN-13: 978-4805313879, S. 52-55
Kiyoshi Hirai: Feudal Architecture of Japan, Heibonsha Survey of Japanese Art Band 13, 168 S., Verlag: Weatherhill 1974, ISBN-10: 0834810158, ISBN-13: 978-0834810150, S. 123-134, einige Grundrisse des Ninomaru Goten nach der dortigen Ausfalttafel
Toshitaka Morita, Takahiro Miyamoto: Castles in Japan (Landscapes of the Japanese Heart), 304 S., Verlag: Mitsumura Suiko Shoin, 2018, ISBN-10: 4838105606, ISBN-13: 978-4838105601, S. 17-21
Yoshihiro Kawamura, Nijo-jo Castle - world heritage, hrsg. von Nijo Castle, Katsuaki Tanaka, 4. Auflage 2015, ISBN: 9784763806857
Seiten der Stadt Kyoto:
http://www2.city.kyoto.lg.jp/bunshi/nijojo/ - https://www2.city.kyoto.lg.jp/bunshi/nijojo/english/teien/honmaru_t.html - https://www2.city.kyoto.lg.jp/bunshi/nijojo/english/map/index.html - https://www2.city.kyoto.lg.jp/bunshi/nijojo/english/index.html
Ninomaru-Goten:
http://www2.city.kyoto.lg.jp/bunshi/nijojo/english/ninomaru/index.html
Besucherfaltblatt zum Download:
http://www2.city.kyoto.lg.jp/bunshi/nijojo/pdf/Deutsch.pdf
Wandmalereien:
http://www2.city.kyoto.lg.jp/bunshi/nijojo/english/syoheki/index.html
Restaurierung der Malereien:
http://www2.city.kyoto.lg.jp/bunshi/nijojo/english/syoheki/mosya.html
Burg Nijo-jo auf Discover Kyoto:
https://www.discoverkyoto.com/places-go/nijo-jo/
Burg Nijo-jo auf Japan Travel Manual:
http://jpmanual.com/en/nijojo
Burg Nijo-jo auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Nij%C5%8D - https://en.wikipedia.org/wiki/Nij%C5%8D_Castle
Burg Nijo-jo auf Kyotofukoh:
https://kyotofukoh.jp/report118.html
Nationalschätze (Residenzen):
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_National_Treasures_of_Japan_(residences)
Burg Nijo-jo auf traditional Kyoto:
http://traditionalkyoto.com/gardens/nijo-jo/
Burg Nijo-jo auf Samurai-Archives:
http://wiki.samurai-archives.com/index.php?title=Nijo_castle
weitere Quellen auf der ersten Seite über die Geschichte des Burgschlosses, siehe dort


Nijo-jo, Teil (1): Geschichte und Wehranlagen - Nijo-jo, Teil (2): Toranlagen - Nijo-jo, Teil (4): Honmaru und Honmaru Goten - Nijo-jo, Teil (5): Gärten und Nebengebäude - Nijo-jo, Teil (6): Karamon, Details: Beschläge - Nijo-jo, Teil (7): Karamon, Details: Schnitzereien - Nijo-jo, Teil (8): Karamon, Details: Schnitzereien - Nijo-jo, Teil (9): Karamon, Details: Schnitzereien

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